Märkische Oderzeitung vom 09.04.2010Artikel herunterladen. | PDF | 60kb
Im Juni soll die Fabrikation beginnenGewerbstättengebiet: Arbeitsplätze entstehen Von GABRIELE RATAJPetershagen-Eggersdorf (MOZ) 1157 Gewerbe waren 2009 im Doppeldorf registriert. Echte Produktionsbetriebe, die Arbeitsplätze sichern, sind darunter rar. Jetzt wird die Firma Deutschtec GmbH mit einer Produktionshalle ins Gewerbegebiet ziehen – ein Gewinn aus Sicht der Gemeinde. Kaum übersehbar, wächst hinter den Einkaufsmärkten in Eggersdorf-Süd ein lang gestrecktes Metallgerüst empor. Eine Schönebecker Stahl- und Hallenbau-Firma errichtet dort eine Produktionshalle mit Büro- und Sozialtrakt, wie dem Baustellenschuld zu entnehmen ist. Im Sommer soll an dieser Stelle die Produktion von automatischen Schiebetüren aufgenommen werden. Als ein günstiges Angebot und in der Nähe der Hauptstadt zudem vorteilhaft gelegen, charakterisiert Menno Erichsen den künftigen Firmenstandort im Gewerbestättengebiet. Der Leiter der Niederlassung Berlin der Deutschtec GmbH zeigt sich auf MOZ-Nachfrage zufrieden mit dem Erwerb des Grundstücks im vergangenen Jahr. „Im Juni wollen wir einziehen und mit der Fabrikation beginnen“, sagt er. Dazu gehören Arbeitskräfte, „so ziemlich alles, was es an einem neuen Produktionsstandort braucht“, erklärt der künftige Eggersdorfer Betriebsleiter, „von Hilfskräften im Lager bis zu Vertrieb und Verwaltung“. Für die eigentliche Produktion hingegen ist die entsprechende handwerkliche Qualifikation gefragt. Mechatroniker etwa, nennt Erichsen als Beispiel. Mit der Agentur für Arbeit sei man dazu längst im Gespräch.Beschäftigung für mindestens 15 Leute sieht der Niederlassungsleiter für die erste Ausbaustufe der Firma am Standort. Die erworbene Fläche von 4500 Quadratmeter sei daher auf Erweiterung in den folgenden Jahren ausgelegt. Mit dem Absatz der verschiedensten Systemlösungen für automatische Türtechnik scheint es zu klappen. „Wir liefern viel in den mittleren Osten, eigentlich weltweit“, gibt Menno Erichsen Auskunft. Ein Hallenbau mit Symbolcharakter. Denn noch stehen an den ausgewiesenen Gewerbestandorten im Doppeldorf Flächen mit einer Gesamtgröße von etwa drei Hektar zur Vermarktung. Gut zehn Hektar beträgt die Gesamtfläche im Gewerbestättengebiet Eggersdorf-Süd und dem Gewerbepark Landhausstraße. |
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Dazu gehören Arbeitskräfte, „so ziemlich alles, was es an einem neuen Produktionsstandort braucht“, erklärt der künftige Eggersdorfer Betriebsleiter, „von Hilfskräften im Lager bis zu Vertrieb und Verwaltung“. Für die eigentliche Produktion hingegen ist die entsprechende handwerkliche Qualifikation gefragt. Mechatroniker etwa, nennt Erichsen als Beispiel. Mit der Agentur für Arbeit sei man dazu längst im Gespräch.